Eselohren Herdwangen e.V.

Narrenverein 1957

Die Esel

Der Name "Eselohren" hat folgenden Ursprung:
Aus alter schriftlicher Überlieferung ist bekannt, dass Herdwangen im Lehen des Klosters Petershausen (Stadtteil von Konstanz) stand. Auch Herdwangen musste zur damaligen Zeit den Zehnten Teil an das Kloster abgeben.  Herdwangen war schon damals nicht mit reichen Gütern gesegnet.

Darum zogen die Bauern mit bepackten Eseln von Herdwangen nach Petershausen um den "Zehnt" abzuliefern.
In Petershausen riefen dann die Klosterbrüder schon von weitem: „jetzt kommen die Herdwanger Eseltreiber“ oder eben auch Eselohren. Man sagt auch, dass Reisende beim Durchfahren von Herdwangen einen Taschentuchzipfel heraus hängen ließen, das auch soviel wie "Eselohren" bedeuten sollte.

 

Die Zehntfuxer

Anlässlich unseres Jubiläums 1998 wurde eine Maskengruppe, der Zehntfuxer gegründet.

Diese Maskengruppe verkörpert die Bauern bei der Zehnt Abgabe. Die Bauern haben damals schon gefeilt waren gefuxt. Sie haben teilweise nur die schlechte Ware nach Petershausen gebracht und die gute Ware in Herdwangen gelassen. Somit entstand der Name Zehntfuxer. Die Maske hat ein großes Ohr mit einem Schlitz an der Seite, für den Ausdruck des Schlitzohrs.

 

Vorstand

Jürgen Ostermeier

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